TuSLi

//HAUPTVEREIN: Aktuelles

Fahrt zum Kranicheinfall nach Rhinluch am 21.10.2022

Nach über einem Jahr hat wieder eine Fahrt des TuSLi für Erwachsene stattgefunden.

Nachdem der Himmel sich aufklarte, sind wir mit 45 Personen im Bus Richtung Linum um 10 Uhr an der Krahmerstraße abgefahren. Unser Busfahrer hat sich elegant durch die Stadt geschlängelt und

Berlin über die Heerstraße Richtung A10 verlassen. Herr Fahlke, unser Reiseleiter, hat uns die Zeit im Bus wie immer mit Details zum Tagesablauf verkürzt.

Nachdem wir die Autobahn verlassen haben, befuhren wir holprige, gewundene Landstraßen, die durch die Äsungsflächen der Kraniche führten und konnten direkt schon die ersten eleganten Vögel beim Fressen sehen. Wir erfuhren, dass es auch riesige Flächen gibt, die nachdem sie landwirtschaftlich abgearbeitet wurden, für Ablenkungsfütterungen genutzt werden. Das machen die Landwirte, damit die neue Saat auf den Flächen nicht gleich in den Bäuchen der Kraniche landen. Auch zum Vogel im Allgemeinen, Alter, Mythen und Geschichten, Beziehungsstatus und Zugverhalten, haben wir eine Menge Informationen erhalten.

Dann kamen wir zur Mittagszeit im Gut Hesterberg an, wo wir uns erstmal mit einem leckeren Essen stärken konnten.

Mein Kranich Erlebnis, wie ich es sah

Einmal wollten wir erkunden,
die Kraniche zu späten Stunden.
Also gingen wir auf die Lauer,
wenn auch nur für kurze Dauer.
Der uns begleitende Reisemann
kündigte „5.000“ Kraniche an
und meint, zieht etwas Dunkles an,
dass man Euch nicht sehen kann.
Jedoch das brauchte wohl nicht sein,
die flogen ´ne andere Strecke ein.
Hoch am Himmel und ganz leise,
das war nicht unsere „Einflugschneise.“
In Gruppen, die mal groß, mal klein
kamen sie zum Schlafen rein.
Leider konnt man auch nicht sehen,
wo sie zum Schlafen runtergehen.
Nur einmal schenkten sie uns ihre Gunst,
da flogen sie direkt über uns.
Gesittet und in Formationen
kamen sie da angeflogen.
5.000 waren es aber nie,
es war wohl mehr die Fantasie……
Aber trotzdem war es schön,
diese „Flugschau“ anzusehen.

Ruth Pötsch

Nach dem Mittagessen wurden wir von der Gutsbesitzerin, Frau Dr. Karoline Hesterberg, über den Hof geführt. Sie hat uns den Ablauf ihres Betriebs, der nur mit Frauenhänden aus 3 Generationen geführt wird, sehr gut erklärt. Da viele der Teilnehmer diesen Hof aus vorherigen Besuchen bereits kannten, waren die Veränderungen noch mehr nachzuvollziehen. Durch den Krieg und die dadurch entstandene Energiekrise wird der Hof vor große Herausforderungen gestellt. Viele Dinge, die den Hof auch ausgemacht haben, wie z. B. eine Kutschfahrt über das Anwesen, die Gastronomie und der Hofladen, mussten abgeschafft bzw. geschlossen werden. Auch hier ist der Personalmangel ein großes Thema und deshalb kann vieles nicht mehr angeboten werden. Zudem kommt auch noch der Wolf, der leider auch vor dem Rotwild und den Rindern des Gut Hesterbergs keinen Halt macht und in diesem Jahr viele Tiere gerissen hat. Durch den Schutz des Wolfes sind dem Betrieb in vielen Punkten die Hände gebunden, da es keine Ställe für diese Tiere gibt. Alle Tiere sind das ganze Jahr auf den Weiden. Der Klimawandel verursacht zusätzliche Kosten, da durch die trockenen Weiden mit Heu zu gefüttert werden muss.

Trotz allem ist Frau Hesterberg zuversichtlich und bemüht, den Betrieb am Laufen zu halten. So wird ab dem kommenden Jahr eine Vermietung von Ferienzimmern auf dem Hof starten. Der Hof ist einer der letzten in der Region, der noch selbständig, unter allen Auflagen der Tierschutzbehörden, schlachten darf. Durch die Kooperation mit Edeka kommen wir auch in unserer Nähe in den Genuß der guten Qualität der Wurstwaren. Der Hofladen am Steglitzer Damm 66 bietet zudem noch Fleisch und Eier an, die von freilaufenden Hühner in geselliger Runde gelegt werden.

Nach den Eindrücken der sehr informativen Führung und einem großen Einkauf im Hofladen, der, wie das Restaurant auch, nur für uns geöffnet wurde, fuhren wir weiter durch die Lande nach Hakenberg. Dort wurden wir mit einem Kaffeegedeck empfangen und konnten auch die Siegessäule, die an die gewonnene Schlacht bei Fehrbellin 1675 erinnert, besteigen.

Weiter Richtung Linum erreichten wir gegen 17.15 Uhr unsere letzte Station des Tagesausflugs. Ein großes Feld, auf dem nicht nur die Kraniche für ihre Nachtruhe eintrafen, sondern auch Gänse und Weiderind versammelt waren. Die Kraniche kamen im Formationsflug pünktlich zur Dämmerung und haben uns mit ihren Rufen begrüßt.

Der Busfahrer hat uns dann wieder souverän nach Berlin gebracht, wo wir dann gegen 20 Uhr im Regen Tschüss sagten. Bis zur nächsten Fahrt!

Katrin Weigelt

Maximilian Totel

Vorstandsmitglied und Abteilungsleiter Schwimmen, Projektleiter "Neue TuSLi-Heimat"
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