Nacheiner anstrengenden Abitur Woche trat am Wochenende Benjamin Klonowski (U20) zur Deutschen Meisterschaft auf der Bahn über 5.000 m in Celle im Finale an. Als Favorit auf dieser Strecke (Meldezeit14:22,49 Minuten) musste er sich gegen weitere 32 Jugendliche auseinandersetzen.

In einem für ihm zugeschnitten Rennen (2.000 m 6:00 Minuten) setze er sich auf den letzten 1.000 Meter an die Spitze und erhöhte das Tempo und schon riss eine Lücke mit zwei weiteren Verfolgern.

Als es in die Endphase ging, folgten im nur Maximilian Rath (LG Stadtwerke München) und Jonathan Albustin (LG Brillux Münster). Im Ziel hatte Rath 1,31 Sekunden Vorsprung und Benjamin wurde in 14:38,17 Minuten Deutscher Vizemeister.
Nach Beendigung des Rennens machte Benjamin eine neue Erfahrung, indem seine Schuhe von den Kampfrichtern kokntrolliert wurden, ob diese auch den Normen der WA entsprechen. Es gab keine Beanstandung für die Schuhe seines Ausrüster ASICS.

Schuhkontrolle, ob die Sohle den WA Regeln entspricht
So hat Benjamin den ersten Schritt zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Eugene/USA mit Platz 2 erfüllt, aber als nächstes steht die Normerfüllung (14:08,00) anzuhaken, was er in Karlsruhe am 30. Mai bei der Laufnacht in Angriff nehmen wird.
Bericht vom Deutschen Leichtathletik-Verband
5.000 Meter
U18-Youngster Maximilian Rath macht das Rennen
Die U20-Läufer ließen es über 5.000 Meter zunächst ruhig angehen. Ein gutes Dutzend Läufer drehten in der Spitzengruppe im 3:00-Minuten-Schnitt ihre Runden. Erst etwa 1.200 Meter vor Schluss beschleunigte Benjamin Klonowski (TuS Lichterfelde) und sprengte die Spitzengruppe. Nur Maximilian Rath (LG Stadtwerke München) und Jonathan Albustin (LG Brillux Münster) hielten Anschluss.

Der Münchner hatte eingangs der letzten Runde keine gute Position, doch der Youngster – im Januar erst 17 Jahre alt geworden – nutzte eine Lücke zwischen seinen beiden Konkurrenten und schlüpfte hindurch. Es sollte der entscheidende Vorstoß sein. Denn bis zum Ziel gab Maximilian Rath den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Mit 14:36,86 Minuten siegte er vor Benjamin Klonowski (14:38:17 min) und Jonathan Albustin (14:39,66 min), der wie der Deutsche Meister noch der U18-Klasse angehört.
„Ich habe mich auf der letzten Runde noch richtig gut gefühlt. 300 Meter vor Schluss gab es dann diese kleine Lücke, die ich genutzt habe“, jubelte Maximilian Rath nach seinem Gold-Coup. Etwas enttäuscht war hingegen Benjamin Klonowski, der im Vorfeld starke Zeiten über 10 Kilometer (29:55 min) und im Halbmarathon (64:47 min) gezeigt hatte. „Diese Woche lief einfach nicht viel zusammen“, so der Berliner. Sein Ziel – die U20-WM-Norm von 14:08,00 Minuten – will er in den kommenden Wochen noch einmal in Angriff nehmen.

Fotos: (c) by Karl-Heinz Flucke