Im vorletzten Wettbewerb des 2. Tages der Deutschen Jugend Hallenmeisterschaften in Sindelfingen startete unser Europameisterschafts Teilnehmer der U18 + U20 Benjamin Klonowski der nach der Papierform dieses Jahres auf Platz 3 lag. Aufgrund des starken Meldeergebnisses von 35 Teilnehmern wurde die Entscheidung auf zwei Zeitfinals aufgeteilt.

Start des zweiten U20 Laufes über 3.000 Meter
Bereits im ersten Zeitfinale ging der Sieg in 8:50,24 Minuten an Leonard Kaufmann (LG Ohra Energie) vor Til Oke Weiß (LG Region Karlsruhe) in 8:51,44 Minuten. Dies waren Richtzeiten, um im zweiten Zeitfinale auf die Tube zu drücken und den Sieg nicht zu verbummeln.

Das Feld lag bis 2.000 Meter sehr eng zusammen
Aber das Feld des Laufs Nummer 2 ließ es locker angehen: 1.000 Meter 3:08, 2:000 Meter 6:02 wobei sich Benjamin immer zwischen Position 1 bis 3 aufhielt, um beim plötzlichen Antritt weiterhin vorne dabei zu sein.

Letzte Runde – Attacke von Benjamin Klonowski
Diese Position nutze Benjamin aber selber, als er 300 Meter vor dem Ziel zum Angriff die Führung übernahm und nach dem letzten Kilometer (2:38,24) den Sieg sicher in 8:40,24 Minuten nach Hause lief.

Sieger 3.000 Meter der männlichen Jugend U20 – Benjamin Klonwoski
Ein weiterer Rennbericht ist auf der DLV-Internetseite mit Video zu sehen:
3.000 Meter
Benjamin Klonowski hält Maximilian Rath in Schach
Auf der längsten Meisterschaftsstrecke über 3.000 Meter gab es zwei Zeitläufe. Der zweite sollte sich als der schnellere erweisen. 300 Meter vor dem Ziel setzte Benjamin Klonowski (TuS Lichterfelde) die entscheidende Attacke, die ihm in 8:40,24 Minuten den Hallentitel einbrachte. Gefolgt von Maximilian Rath (LG Stadtwerke München), der ihm dicht auf den Fersen war, aber im Kampf um Gold das Nachsehen hatte. Er wurde in 8:41,05 Minuten Zweiter. Auf Rang drei kam Jonathan Albustin (LG Brillux Münster) in 8:42,40 Minuten.
Benjamin Klonowski sagte: „Der Meistertitel hat für mich schon eine große Bedeutung, es ist jedes Mal aufs Neue richtig cool. Ich bin einfach sehr erleichtert, dass es so geklappt hat. Der erste Kilometer verlief recht entspannt, es war nicht so das flotte Tempo. Im weiteren Verlauf wurde es dann etwas schneller und auch anstrengender. Ich habe mich durchgehend gut gefühlt. Die letzten 300 Meter waren sehr hart. Sich vorne zu positionieren ist durchaus immer ein guter Vorteil. Irgendwann muss dann die Attacke kommen. Dieses Mal kam sie 300 Meter vor dem Ziel.“
Der TuS Lichterfelde gratuliert Benjamin recht herzlich. Bereits in 14 Tagen, am 8. März in Uelzen, geht Benjamin zur Jagd auf den nächsten Meistertitel im 10 km Straßenlauf an den Start.
Fotos: (c) by Karl-Heinz Flucke