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HAUPTVEREIN

Abendsportfest des TuS Lichterfelde mit internationaler Beteiligung

Mit über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bayern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und Gästen aus Italien war das diesjährige Abendsportfest wieder einmal gut besetzt. Von den erst kürzlich zu Ende gegangenen Jugend Weltmeisterschaft aus Cali (Kolumbien) konnte wir den früheren TuS Li Sportler und Halbfinalteilnehmer über 400 Meter Lukas Krappe (U20) ebenso begrüßen wie den diesjährigen Deutschen Vizemeister der Männerklasse über 200 Meter James Adebola.

Katharina und Paul Harfenmeister hatten wieder einmal alles vorbereitet, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Leider brachten uns die verschiedenen Hürdenstrecken in einen Zeitplanverzug, der sich auch bis zum Ende der Veranstaltung bis 21:00 Uhr durchzog. Dafür müssen wir uns entschuldigen und die Teilnehmer wurden dafür für vielen persönlichen Leistungsverbesserungen entschädigt. Ein Dank gilt auch an die helfenden Hände im Team ohne dessen eine so große Veranstaltung am Mittwochabend nicht zu realisieren gewesen wäre.

Schauen wir uns im eigenen Leichtathletiklager um. Hier kam Tom Vincent Wormuth in der M12 im Speerwurf mit einer Leistungsverbesserung von 28,49 Meter auf Platz 2 und im 75 m  Lauf auf Platz 3. Auch für Jan Homuth M13 wehte der Wind beim Speerwurf gut und verbesserte seine alte Bestmarke um 1,92 Meter auf 26,77 Meter.

In der Altersklasse U16 bestritt Henrik Hurler seinen ersten Wettkampf über 1.000 Meter und wurde in seinem Lauf in 3:13,62 Minuten Zweiter und hat sicherlich noch Reserven drin.

Beim letzten Lauf des Abends zog Leonard Gies (U18) mit einem Start-Ziel-Sieg seine 7 ½ Runden durch. In 10:13,61 Minuten gewann er seinen Lauf und verbesserte sich um 16 Sekunden und kann das Ziel unter 10 Minuten für die Wintersaison sich vornehmen, zumal er die ganze Zeit alleine vorneweg lief.

Leonard Gies (U18) verbessert sich im 3.000 m Lauf auf 10:13,61 Minuten

Till Czisnik (U20) trat nach seinen letzten Wettkampf im Mai in den USA über 400 Meter auf dieser Strecke an. Auf der Bahn 6 musste er schon bald Lukas Krappe und James Adebola den Vortritt lassen, die mit 47,92 und 48,72 das Rennen beendeten. Till war bei seinem Re-Start mit 52,53 Sekunden nicht unzufrieden.

Im Speerwurf der Altersklasse U20 begann unser Kaderathlet Valentin Strauch mit der Weite von 49,55 Metern, es folgte 49,02 Meter, aber auch im Endkampf konnte er ich an diesem Tage nicht steigern und so blieb es Platz 1 in dieser Konkurrenz für ihn.

In der Männerklasse trat Raven Scheller erst über 200 Meter an, wobei der zwar die Männerkonkurrenz zwar in 24,28 Sekunden gewann, aber der starke Gegenwind von -2,3 m/s machte eine Leistungsverbesserung zunichte. Dafür kam Raven über 400 Meter mit 52,53 Sekunden um 47 Hundertstel an seine Vorjahres Bestzeit heran.

Raven Scheller (Männer) im Doppelstart über 200 Meter und 400 Meter

Weiterer Leistungsanstieg unserer Weitpringerinnen

Bei den 75 m Sprints der weiblichen Jugend U14 fielen Leistungsverbesserungen von Clara Mußotter auf 11,90 Sekunden auf, während viele Läufe unter zu starken Gegenwind litten. Dagegen gab es beim Weitsprung mehrere neue persönliche Bestleistungen und so verbesserte sich Anne Kühl von 3,77 auf 3,92 Meter, Clara Mußotter von 3,30 um 59 Zentimeter auf 3,89, Lucy Prosche von 3,19 auf 4,01 Meter und Delisah Benelisa Domingos verbesserte sich nach ihrem Rekordsprung am letzten Wochenende abermals um weitere 5 Zentimeter auf 4,86 Meter.

Im Kugelstoßen der U14 trat Lorelay Neumann zum ersten Mal in Ring und wurde mit 5,92 Meter Dritte Ihrer Konkurrenz, während sich die anderen TuS Li Athletinnen ich eher auf den Werfertag am kommenden Samstag konzentrierten.

Endlich gelang Adilah Sulaiman (W13) im 800 m Lauf die 3-Minuten-Schallmauer zu brechen und lief in ihrem Rennen mit 2:53,79 Minuten auf Platz 2 und die jüngere Marie Lafon (W12) wurde in ihrer Altersklasse ebenfalls Zweite und war knapp vor Adilah mit 2:53,59 Minuten.

Platz 4 in Deutschland

In einem gemischten Rennen über 1.000 Meter, verschiedener weiblicher Altersklassen, erkämpfte sich Salome Eisenbarth (W14) in 3:13,58 Minuten Platz 1 ihrer Altersklasse. Mit dieser Zeit gehört Salome derzeit zu den vier besten Läuferinnen auf dieser Strecke in Deutschland.

Durch eine Ungereimtheit im Wettkampfablauf lief Kim Lydia Hagen in der Frauenklasse alleine die 100 Meter Strecke und kam auf 15,66 Sekunden.

Fotos: © by Christian Bunke

 

 

 

Karl-Heinz Flucke

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