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HAUPTVEREIN

Zum Saisonabschluß: 3 Meistertitel und 1 x Bronze

Zur letzten Meisterschaft in diesem Jahr hatten 42 Athletinnen und Athletinnen des TuS Lichterfelde ihre Meldung abgegeben. Rund um das Berliner Reiterstadion wo bereits mehrfach Crossmeisterschaften stattfanden und auch für die Schülerinnen und Schüler das Crossfinale ausgetragen wurde war der Kurs abgesteckt. Wie es sich schon beim TuS Li Cross zeigte, haben wir insbesondere in den jüngeren Altersklasse Boden durch die Coronapandemie verloren, wenn wir uns mit anderen Berliner Vereinen vergleichen. In den nachfolgenden Zeilen weitere Details zu den einzelnen Altersklassen.

Männliche Kinder U10 ca. 1.100 Meter

Den Auftakt der Meisterschaft machten unsere jüngsten Läufer im Reiterstadion. Aufgrund von zwei Absagen kämpften sich Jonathan Fassunke in 4:42 Minuten auf Platz 9 nach vorn und Jona Bajon beendete das Rennen in 5:12 Minuten mit. Platz 14. Das wäre für eine Mannschaftswertung eine gute Ausganslage gewesen.

Weibliche Kinder U10 ca. 1.100 m

Auch in dieser Klasse zerplatzen die Mannschaftsträume, weil drei Athletinnen abgesagt hatten und nur Lea Sarah Krug und Leonie Tings kämpften um die Plätze. Lea hatte sich kürzlich beim Sondertraining bei Kalli noch einige Tipps holen können und der Erfolg wurde mit Platz 5 in der W09 mit 4:36 Minuten gekrönt. Auf Platz 28 lief Leonie in 5:23 Minuten über die Ziellinie.

Weibliche Kinder U12 ca. 1.100 Meter

Erfreulich war das große Starterfeld der acht TuS Li Läuferinnen anzusehen und die beiden Trios, die um die Mannschaftsplätze kämpften. In der Altersklasse W11 fehlten Ada Bajon ganze zwei Sekunden für den Bronzeplatz und darf mit ihren 4:28 Minuten und Platz 4 sehr zufrieden sein. Einen Urkundenplatz erkämpfte sich Marie Merten mit Platz 7. In der jüngeren Altersklasse W10 kamen von 38 Läuferinnen Luna Hoffmann (25.) und Luise Apfeld (35.) ins Ziel.

Kurz vor dem Ziel Ada Bajon (647) vor Marie Merten

In der Mannschaftswertung rutschte die I. TuS Li Mannschaft mit 6 Sekunden Abstand am Bronzeplatz vorbei und die II. Mannschaft kam auf Platz 16.

Männliche Kinder U12 ca. 1.100 m

Bei den männlichen Kindern hatten wir eine ähnliche Situation, wie bei der U10. Durch drei Absagen platze auch hier die Mannschaft und nur Henry Hampel und Tobias Kasten waren im Mittelfeld der 52 Läufer zu finden. Im Ziel hatte Henry mit 4:29 Minuten die Nase vor Tobias (4:46) mit den Plätzen 12 und 21 vorn.

Weibliche Jugend U14 ca. 2.200 Meter

Trotz zweier Absagen hatte der TuS Lichterfelde eine Mannschaft am Start, die sich mit Ihren Athletinnen prächtig schlagen konnte. Durch die guten Einzelleistungen der W12 Läuferinnen von Marleen Juliane Denz mit Platz 5 (9:37), Marie Lafon Platz 10 (10:05) und Lena Bosboom Platz 11 (10:08) gab es strahlende Gesichter bei der Siegerehrung, als der Mannschaft die Bronzemedaillen umgehängt wurden. Dabei fehlten der Mannschaft nur 4 Sekunden auf den Silberplatz,

Mit 4 Sekunden am Silberplatz vorbei geschrammt v.l. Marleen Denz, Lena Bosbbom, Marie Lafon,

Männliche Jugend U14 ca. 2.200 Meter

Nur zwei Läufer hatten sich aus der großen Mitgliederzahl unserer U14 gemeldet. Auf den zwei Runden konnten die Trainer und Betreuer den Rennverlauf gut verfolgen. Jan Homuth in der  Altersklasse M13 hatte im letzten Drittel des Rennens nicht die notwendigen Reserven und musste mehrfach die Konkurrenz ziehen lassen, um dann wieder zu seiner Konkurrenz aufzuschließen. Mit Platz 15 von 27 Läufern landete er im guten Mittelfeld in 9:16 Minuten. Der jüngere Adrian Paluszynski M12 kam mit 10:06 Minuten im Feld der 29 Läufer auf Platz 18.

Platz 15 für Jan Homuth im Lauf der M13

Weibliche Jugend U16 ca. 3.300 Meter

In einem gemeinsamen Rennen der Läuferinnen aus Berlin und Brandenburg traf Salome Eisenbarth auf Theresa Staar vom LC Cottbus die bei den diesjährigen Langstreckenmeisterschaften der W14 über 2.000 Meter knapp die Nase vorn hatte. Außerdem führt sie in diesem Jahr in ihrem Jahrgang die Deutsche Bestenliste über 3.000 Meter mit 10:37,43 Minuten an. Salomes Bestzeit in diesem Jahr Rang 11 in Deutschland mit 11:18,40 Minuten.

Nach einer Auftaktrunde durch das Reiterstadion auf den ersten 1.000 Metern hielt sich das Führungsfeld noch dicht zusammen, bevor es in der zweiten und letzten Runde rund um das Maifeld ging und sich Salome leicht absetzen konnte. Als es auf die letzten 800 Meter ging schmolz der Vorsprung arg zusammen und wurde gegen ihre Konkurrentin Theresa Staar im Endspurt knapp gewonnen. Von den weiteren 17 Berliner Läuferinnen kam Carlotta Hampel auf Platz 12 in 16:39 Minuten. Schade, dass wir in dieser Altersklasse keine Mannschaft stellen konnten, was aber in der kommenden Saison besser aussehen wird.

Vor em letzten Anstieg zum Reiterstadion hatte Salome Eisenbarth (W14) schon ihren Vorsprung herausgelaufen

Männliche Jugend U16 ca. 3.300 Meter

In einen ebenfalls mit den Brandenburger Jungen gestarteten Rennen führte anfänglich Richard Grütter von der WSG 1981 Königswusterhausen das Feld über die ersten 1.000 Meter an, bis Benjamin Klonowski (M15) die Initiative ergriff und die Führung übernahm. Einen schönen Ausblick über den rennverlauf hatte man am Übergang vom Reiterstadion zum Maifeld und sah wie Benjamin kontinuierlich seinen Vorsprung ausbaute.

 Schon nach der Auftaktrunde im Reiterstadion hatte Benjamin Klonowski (M15) einen erhebliche Vorsprung herausgelaufen

Bereits in Höhe des Marathontors am Olympiastadion waren es schon gut 100 Meter. So konnte Benjamin diesen Vorsprung sicher bis ins Ziel laufen und hatte gegenüber dem Zweitplatzierten Kio Ocean vom Berliner TSC immer noch 15 Sekunden Abstand. Gespannt wird man bei Benjamin auf seinen ersten großen Auftritt bei der EUtOPEAN CITY CHALLENGE am 26. November im Sportforum sein. Zum Zuschauen und Anfeuern sind alle TuS Li Sportler herzlich eingeladen, um mit dabei zu sein.

Männliche Jugend U18 ca. 3.300 Meter

Mit 15 Athleten war das Feld der U18 Läufern mit Brandenburger Läufern recht gering bestückt. Leonard Gies, der beim Mini-Marathon und der Bezirksausscheidung der Schulen in Zehlendorf auf sich aufmerksam machte, hatte über die 3.300 m Distanz gemeldet. Als der Startschuss um 13:40 Uhr erfolgte bildete sich schon bald ein Führungsquartett die auf das Tempo drückten und so entstand eine Lücke zu Leonard und es sah lange Zeit für ihn zu Platz 5 aus. Als es zum letzten Anstieg ins Reiterstadion ging fasste sich aus dem Quartett Matti Leuteritz (SC Potsdam) ans Bein und hatte einen Krampf oder Muskelfaserriss und es eröffnete sich eine Option auf Platz 4. Vor der letzten scharfen Kurve zum Ziel hatte sich nichts verändert, aber dann km der Antritt von Nils Makowski vom SCC Berlin und die Position verschob sich, trotz gleicher Zeit von 11:51 Minuten Platz 5.

Leonard Gies (U18) beim Bergsprint Richtung Ziel

Mit diesem guten Rennverlauf hat sich Leonard Gies auch für die Deutschen Cross Meisterschaften am 26. November im Niedersächsischen Löningen empfohlen und wünschen ihm viel Erfolg. Nachdem er 1 ½ Jahr vom Pech erfolgt war.

Männer Kurzstrecke ca. 2.200 Meter

Unser jugendlicher früherer Kaderathlet im Hochsprung Yannik Ruef ist nach seiner Bänderverletzung in das Lager der Langstreckler gewechselt und unternahm seinen ersten Test über die Mitteldistance. Leider hatte er noch einen erheblichen Trainingsrückstand und kam auf Platz 14 in 8:47 Minuten.

Debüt als Langstreckler auf der 2.200 m Strecke – Yannick Ruef

Männer Langstrecke ca. 8.800 Meter

Das Abschiedsrennen von Marivs Sydow und Lukas Stück sollte noch einmal zum Glanzstück werden, aber Marvis sagte ab und Lukas hatte wieder einmal seine Magenschmerzen und so war der Weg für Ole Specht frei. Auf den vier Runden um Reiterstadion und Maifeld lag Lukas lange Zeit vor Ole bis nach der Hälfte der Distanz Ole immer näher an Lukas herankam und ihn überholte.

Platz 19 in der Männerklasse für Ole Specht über 8.800 Meter

Der Abstand zwischen vergrößerte sich kontinuierlich bis zum Ziel. Zum Glück war Lennart Tiemann als dritter Mann im Rennen, sodass die TuSLi Männer noch Platz 5 in der Mannschaftswertung ins Ziel kamen. In der Einzelwertung errang Ole Platz 19 (34:13), Lukas Platz 21 (34:34) und Lennart Platz 24 (40:54)

Zur Kontrolle stoppt Lennart Tiemann seine Zeit über 8.800 Meter mit

Senioren ca. 6.600 Meter

Felix Kuschmierz (M30) ging im großen Feld der Senioren etwas unter. In der Durchlaufwertung aller Läufer kam Felix auf Platz 2 in 24:05 und gewann seine Klasse mit 2:42 Minuten Vorsprung auf den nächsten Läufer.

Kommt ein Felix dem Berg hinaufgeflogen

Jan Förster (M45) brauchte mit 26:19 Minuten etwas länger und konnte sich die Silbermedaille sichern.

Jan Förster (M45) auf den letzten Metern

 

Nach diesem erfolgreichen Tag geht es nun ins intensive Wintertraining und bei der Luckenwalder Crosslauf Serie 2023 mit 1. Lauf am 12. Februar sehen wir uns sicherlich wieder.

Fotos: © by Karl-Heinz Flucke

Ergebnisse sind hier einzusehen

 

Karl-Heinz Flucke

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